Die heutige Insel Pellworm war vor Jahrhunderten einmal Teil des Festlandes. Der Anstieg des Meeresspiegels und schwere Sturmfluten veränderten die Küstenlandschaft nachhaltig. Nach großen Landverlusten im 14. Jahrhundert waren Pellworm und Nordstrand noch bis zur Flut von 1634 eine große Insel. Die Sturmflut vom 12. Oktober 1634 trennte die Inseln voneinander.
Nach dieser Naturkatastrophe hat die Insel Pellworm eine völlig eigenständige Entwicklung erlebt. Pellworm begann unter schwierigsten Bedingungen die Insel wieder zu bedeichen. Diese Eindeichungsarbeiten dauerten bis ins Jahr 1687. Der "jüngste" Teil von Pellworm, der Bupheverkoog, wurde erst im Jahre 1938 eingedeicht.
Auf Pellworm hat sich im Laufe der Jahre neben der Landwirtschaft auch ein sanfter Tourismus entwickelt.